Genitalwarzen

Genitalwarzen sind Feigwarzen, die im Genitalbereich auftreten. Warzen im Genitalbereich können durch sexuellen Kontakt übertragen werden. Warzen im Genitalbereich entstehen durch humane Papillomavieren (HPV). Die meisten Infektionen verlaufen ohne Beschwerden. Genitalwarze treten frühestens zwei bis vier Wochen nach der Ansteckung auf. Manchmal vergehen aber auch mehrere Monate, bis die Warzen im Genitalbereich sichtbar werden. Genitalwarzen befinden sich bei Männern oft am Penisschaft oder auf der Vorhaut. Schamlippen und Gebärmutterhals sind die bevorzugten Orte für eine Genitalwarze bei Frauen. Warzen im Genitalbereich können zu Krebserkrankungen führen.

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Einen 100%igen Schutz gegen HPV-Infektionen gibt es nicht. Aber, durch die Verwendung eines Kondoms kann die Entstehung von Genital Warzen verhindert werden. Seit November 2007 ist die Impfung gegen HPV für Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen. Liegt eine Ansteckung mit Genital Warzen vor, sollten beide Partner sich einer Behandlung der Genital Warzen unterziehen. Es ist wichtig, dass sich beide untersuchen und behandeln lassen. Genitalwarzen bei Kindern können ein Hinweis auf sexuellen Missbrauch sein. Sofern sich der Infektionsweg nicht aufklären lässt, sollte ein Kinderarzt hinzugezogen werden. Unabhängig davon, müssen Warzen im Genitalbereich ärztlich behandelt werden. Genitalwarze gelten als Mitursache für Krebserkrankungen des Genitalbereichs, wenn sie lange bestehen.